April 2

Nozembergeschichten

Hier mal die Zusammenfassung mehrerer Ereignisse, die zwischen November und Dezember so passiert sind:

So kamen uns z.B. Anfang November die beiden Freiwilligen aus Paksan, Pia und Franzi, besuchen, mit denen wir eine Motorradtour zu den nahegelegenen Höhlen machten. Eine der Höhlen, die Tham Xiang Liap, konnten wir nun aus einer anderen Perspektive sehen, da diese in der Trockenzeit nun begehbar ist. Ein Dorfbewohner zeigte uns also, wie wir da durchklettern können. In der Regenzeit dagegen konnte man einfach mit dem Boot durch die Höhle fahren, was jetzt unmöglich ist.

 

Resultat unseres Einkaufs: Tisch, Stuhl, 4 Kissen, Müsli, Milch, Spaghetti, Toaster…

Dass es in Nakhon Phanom drei riesengroße Supermärkte gibt, habe ich ja schon letztes Mal geschrieben. Da unsere Wohnung anfangs relativ schlecht ausgestattet war, brauchten Michi und ich Tisch und Stuhl und beschlossen so, diesen Supermärkten mal einen Besuch abzustatten. So ging es mit zwei großen Backpacks und kleinem Rucksack mit dem Bus über die Grenze nach Thailand. Zwar könnte man in Laos manche Sachen auch bekommen, diese sind dann aber aller meistens aus Thailand importiert und somit wesentlich teurer als in Thailand. Andere Sachen wie (das typische Beispiel) Käse gibt es in Thakhek auch einfach nicht zu kaufen.
Am Ende hatten wir also alle Backpacks voll zu schleppen und mit mehreren Tüten bewaffnet fuhren wir dann auch wieder zurück über den Mekong.

 

Savannakhet ist die drittgrößte Stadt Laos‘ und liegt etwas südlich von Thakhek. Da man dahin mit dem Bus nur ungefähr 3 Stunden braucht, beschlossen Michi und ich, die Stadt einmal zu besuchen. Dort angekommen liefen wir die Stadt ab. Savannakhet sieht eigentlich Thakhek recht ähnlich, nur die Uferpromenade zum Mekong ist etwas verlassener, aber große Unterschiede merkt man nicht. Abends planten wir eine Motorradtour, die wir am nächsten Tag durch die Umgebung machen wollten.
Wir fuhren über zum Teil recht abenteuerliche Straßen zu „Don Ling“, einem „Affen-Dschungel“, also einem kleinen bewaldeten Gebiet, wo sich sehr viele Affen aufhalten. Das Gebiet ist nicht wirklich eingezäunt, die Affen werden aber von sehr vielen Laoten besucht und gefüttert. Zusätzlich zu Affen gab es dort auch jede Menge Ziegen.
Unser nächster Stopp war eine nahegelegene Bibliothek „Hotay Pidok“, die in einem Tempel liegt und zum Teil Schriften aus dem 16. Jahrhundert beherbergt. Die Schriften sind auf Palmenblättern in einer Sprache geschrieben, die dem heutigen Lao zwar ähnelt, aber zu weit entfernt ist, als dass ich die Zeichen erkennen konnte. Auf einer Brücke

Eingepackte Schriften in Baumwolle
Die Schriften in der Bibliothek

über einen Fluss ging es zu einer recht großen weißen Buddha Statue, die von vielen kleinen umrahmt wurde.
Auf dem Rückweg besuchten wir noch einen anderen älteren Tempel und trafen plötzlich irgendwo im nirgendwo auf ein Fest, was mehr oder weniger einem Jahrmarkt glich.



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Veröffentlicht2. April 2017 von Kolja in Kategorie "Laos", "Nakhon Phanom", "Savannakhet", "Thailand", "Thakhek

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